Bereits 2'000 Flugstunden für die Eurofighter Österreichs

Das österreichische Bundesheer sichert den Luftraum Österreichs und unterstützt in Kooperation auch die Schweiz bei Anlässen, wie etwa dem WEF in Davos.
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Das österreichische Bundesheer sichert den Luftraum Österreichs und unterstützt in Kooperation auch die Schweiz bei Anlässen, wie etwa dem WEF in Davos.

Zeltweg, 22. Juni 2010

Die 15 Eurofighter des österreichischen Bundesheeres haben jetzt bereits ihre 2'000ste Flugstunde absolviert. „Die 2’000 Flugstunden zeigen, dass der Eurofighter seinen Auftrag der Luftraumüberwachung in Österreich perfekt erfüllt“, sagt der österreichische Verteidigungsminister Norbert Darabos. Nach seinen Angaben verläuft die Einführung des Waffensystems planmässig. Der erste Eurofighter wurde im Juli 2007 an das Überwachungsgeschwader in Zeltweg ausgeliefert. Im September 2009 ist fristgerecht die letzte der bestellten Maschinen an das Bundesheer übergeben worden.

Effektiver Schutz des Luftraums

Seit Juni 2008 überwachen die Eurofighter im Verbund mit anderen Flugzeugen und dem Radarsystem „Goldhaube“ den österreichischen Luftraum. Pro Jahr führen die Eurofighter im Luftpolizeidienst etwa 70 „Priorität-Alpha-Einsätze“ durch. Dazu zählen Einsätze bei Verletzung des österreichischen Luftraums, etwa bei einer fehlenden Überfluggenehmigung oder bei fehlendem Funkkontakt mit einem Flugzeug.
Dank der hohen Flotteneffizienz des Waffensystems und den modernen Beriebsmodellen des Eurofighter, kann das Bundesheer mit nur einer Staffel den gesamten Luftraum Österreichs überwachen. Im Rahmen der Einsätze kommt es auch zu Flügen mit Überschallgeschwindigkeit, die der Eurofighter auch bei voller Luft-/Luft-Bewaffnung ohne Nachbrenner erreichen kann.

Ausbildungskooperationen

Zur Ausbildung der Piloten setzt das österreichische Bundesheer auf eine mehrstufige Einführungsphase. Dazu zählt auch die Ausbildung der Piloten. Für diese kooperiert das österreichische Bundesheer mit den anderen Eurofighter Betreiberstaaten wie Italien und Deutschland. Solche Kooperationen garantieren einerseits eine kosteneffektive Einführung des Flugzeugs in die eigene Luftwaffe. Zudem lassen sich so Erfahrungswerte effizient austauschen.

 

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